Forschung

Der Forschungsbereich des JHW wird mit einem neuen Team bestehend aus den Mitarbeitenden Dr. Gökçen Yüksel und Dr. Florian Schumacher – unter der Leitung von Professor Uwe H. Bittlingmayer – seit März 2020 neu aufgebaut. In enger Kooperation mit dem soziologischen Institut der Pädagogischen Hochschule Freiburg und im Austausch mit Praktiker*innen aus den Fach- und Arbeitsbereichen des JHW werden die wissenschaftlichen Schwerpunkte neu formatiert. Im Mittelpunkt stehen praxisorientierte Sozialforschungs- und Evaluationsprojekte, der Transfer von wissenschaftlichen Wissensbezügen in die Praxis der Sozialen Arbeit sowie die Entwicklung und Durchführung von Fortbildungs- und Weiterbildungsangebote in den Bereichen Inklusion, Gesundheitsförderung, Sozioanalyse, Menschenrechtsbildung, Lebensumstände von Geflüchteten, Handlungstheorien Sozialer Arbeit, Gendersensibilität und Geschlechtergerechtigkeit.

Die mittelfristigen Zielen des Wissenschaftlichen Instituts umfassen die konzeptionelle (Weiter-)Entwicklung und wissenschaftliche Begleitung von Projekten aus der Praxis Sozialer Arbeit unter anderem in Form von kritischer Reflexion, Dokumentation und Evaluation.

Grundsätzlich verstehen wir es als unsere Aufgabe, konkrete Fragestellungen aus der Praxis aufzugreifen und zum Gegenstand von systematischen, empirischen Analysen zu machen, um daraus entwickelte Anwendungsbezüge im Dialog mit PraktikerInnen in den jeweiligen Feldern zu implementieren sowie im Rahmen wissenschaftlicher Diskurse zu reflektieren. Dabei orientieren wir uns an den einschlägigen Kriterien der Evidenzbasierung und folgen den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Evaluation.

Auftragsgestaltung

Evaluationsaufträge und Projektideen können in gemeinsamen Vorüberlegungen konkretisiert und in ein Forschungsdesign überführt werden. Forschungsaufträge werden mit den Projektträger*innen bzw. Auftraggeber*innen vereinbart oder über Ausschreibungen beantragt. Für Fragen stehen wir Ihnen gerne per Mail oder telefonisch zur Verfügung.